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Tir an Dhia
Das Fantasy-Briefspiel

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Caa PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Arne Stephan   
Dienstag, 17 Juli 2007

Caa

Spielleiter : Thomas Schmitz (Bochum)

Start des Segmentes : Jannuar 1999

Ende des Segmentes : ?

Ausgewertete Züge : 20 (?)

Endauswertung : ?

Anzahl der Spieler (zu Beginn) : 18


Reiche / Herrscher :

Argonath / König Deornoth Cadrach

Bruderschaft der Schatten / Tarif Ibn Hassan

Forsenuk / König Knarz I

Forso / Boreas

Jurak Brol / Butanas charu Vorinor bel Rogan Jenati

Klendatu / König Grischnak

Nan-Tasarion-in-Edhil / Hohe Priesterin Miriel Eldalieva

Quellhaintal / Kaiser Niominius

Quezatama / 1. Quezor
.........................2. König Combazo

Sapientia Virtus / Reichsvater Divinatio

Shinsha-tha / Reichssprecher Jagger

Thontar / Peithwin, oberster Herr von Thontar

Toraq Kaa / 1. Rasta Kaa Paq
.......................2. König Xarxa ts Pja

Tu Raw Laana / Oberster Troll Tu Tu Raw

Vraymark / Radogast

Waelskya / Prinzessin Secan

Wasserau / Zaphodine Beelzebrox

Zamaran / Prinzregent Ashkelon (...)


Hier wartet ein Segment auf einen hilfreichen Ex-Herrscher (=Kommentator). Bis dahin die knappen Worte aus der alten "Ruhmeshalle" :

Auch Caa wurde vom Kampf zwischen Licht und Dunkel beherrscht und überdauerte manche Durststrecke. Besonders erwähnenswert erscheint die Bruderschaft der Schatten, die wohl bis zum Schluß vielen ein großes Rätsel blieb.

Um trotzdem ein Bild vom lebhaften Geschehen des Segmentes  zu geben, hier aber abschließend das Spielgeschehen des 6. Zuges aus dem Götterboten Caas :

Spielgeschehen

Letzten Mond schrieben wir den Jawan, den Monat LUDORs, des Gottes des Spieles. Keinem in Ouezatama aber stand der Sinn danach. Alles beherrschend war die Frage: Wer wird der neue Herrscher? Den ganzen Monat über tagte der Verteidigungsrat, trafen sich hier und da geheime Zirkel und einflußreiche Clans, doch bis zum Monatsende trat niemand hervor, um die Herrschaft des Reiches anzutreten. Dabei wäre eine feste Hand sicherlich von Nöten: Denn Klendatus Orkhäuptling Grischnak nutzte das Chaos in Quezatama und setzte auch in diesem Monat seinen Feldzug gegen den Nachbarn fort. Obwohl er wiederholt und schriftlich versichert haben soll, nicht weiter anzugreifen, drangen seine Orkhorden wieder tief in das vom Bürgerkrieg geschüttelte Sumpfreich ein, eroberten weitere Gemarken und schlugen quasi im Vorübergehen mehrere Heere der Verteidiger. Besonders brisant: Ein den Angreifern vom Verteidigungsrat entgegengeworfenes Kriegerheer wurde Opfer der Aufständischen der Burg Gandapa, die diesen Monat das Freie Fürstentum Gandapa unter Fürst Tapotipaca proklamierten. Widerstandslos soll das Heer sich den Rebellen ergeben haben. Manche munkeln sogar, es sei übergelaufen. Wie auch immer, genau diese Burg Gandapa ist es, in deren Nähe die Orks das Reich in Bedrängnis bringen. Wenn sich da mal keine unheilige Allianz anbahnt...

Auch Quellhaintal nutzte die Verwirrungen im Reich seines Nachbarn und drang in das Gebiet der ebenfalls aufständischen Burg Defensa vor. Wie Befreier wurden Kaiser Niominius Mannen hier zunächst empfangen, dann aber schlugen die Waldkrieger überraschend zu und überrannten ein Heer der Rebellen. Unbehelligt drangen sie bis vor die Tore der Burg und verkündeten den Verteidigern ein Edikt des Kaisers höchstpersönlich. Den Oberen wurde dabei rasch klar, daß Quellhaintal nichts anderes forderte, als daß die Burg in den Schoß Quezatamas zurückkehre. Andernfalls werde man Chaos und Anarchie mit anderen Mitteln zu beenden wissen. Wie, das hatten Niominius' Reiter ja gerade erst gezeigt. Dabei hatten die Rebellen so auf die Unterstützung des Nachbarn gehofft! Nach langen Beratungen traf man dann eine Entscheidung und strich die Fahnen. Defensa werde ins Mutterreich zurückkehren und den neuen Herrscher im nächsten Monat anerkennen, hieß es. Es scheint somit, als habe Quezatama in Quellhaintal einen neuen Freund gefunden? Sollte es so sein, so zeichnet sich hier möglicherweise eine interessante Konstellation ab. Denn genau wie das eine hat auch das andere Reich unter den Übergriffen Klendatus zu leiden: Diesen Monat fielen die Orks auch in das Territorium des Waldvolkes ein, wenn es auch hier noch nicht zu Kämpfen kam. (Eingeweihte flüstern allerdings, dieser Obergriff sei weniger der Bösartigkeit Grischnaks zuzuschreiben gewesen als der Unzulänglichkeit des Kartenmaterials ...) Niominius jedenfalls wird seine Weitsicht schon gepriesen haben, daß er den Hausdrachen genau in diesen so unsicheren Teil der Welt befahl. Für die Orks könnte es gefährlich werden.

Ähnlich beunruhigende Gedanken mögen diesen Mond auch Deornoth Cadrach, den Fürsten der Dunkelelfen von Argonath geplagt haben. Zwar konnten seine Magier eine Flotte Waelskyas bannen und Reiter die einstmals umkämpfte Burg in Besitz nehmen, zwar wurde eine Flotte Thontars zu den Fischen geschickt, damit aber war das Kriegsglück auch schon erschöpft, und es kam alles viel schlimmer. Thontar, das noch im Vormond Opfer gewesen war, gelang es nicht nur, den Großteil der Elfenenklave vor seiner Haustüre zu erobern, seine Reiter nahmen von den Elfen auch noch die Stadt Harlondt in Besitz. Daran wird auch eine vor der Küste dümpelnde Flotte aus Argonath wenig ändern können, denn dort möglicherweise ausschiffender Entsatz wird zur Freude Peithwins die Stadt nicht vor der Rüstung erreichen können.

Aus dem Westen erreichten Deornoth Cadrach dann andere, vielleicht noch beunruhigendere Nachrichten. Vor der Küste Tasarions nämlich sollen mehrere beladene Flotten unter den Kräften von Priestern der Lichtelfen einfach desertiert sein. Die Männer warfen ihre Waffen und Rüstungen weg, versenkten ihre Schiffe und gingen an Land, um künftig als Bauern friedlich und zu Ehren ALWAs zu arbeiten. Ist an den Gerüchten etwas dran, so könnten die nächsten Monate für den dunklen Teil der Elfen gefährlich werden und dürften im kommenden Monat Zauberer auf den Wunschzetteln der Strategen Argonaths ganz oben stehen.

Wie immer nicht viel, dafür aber gar Merkwürdiges ist aus dem Lande Zamaran zu berichten, wo Anfang des Monats einige Pferde Symptome einer unbekannten Krankheit zeigten. Bis Monatsende dann weitete sich die Krankheit zu einer regelrechten Seuche aus. Tausende Pferde in verschiedenen Ostprovinzen des Reiches waren schließlich elendig verendet, und die einstmals stolzen Reiter sahen sich erstmals in der Geschichte des Pferdevolkes gezwungen, gemeinsam mit dem Pöbel die eigenen Füße in Bewegung zu setzen. Nun wird fieberhaft nach der Ursache für das Pferdesterben geforscht werden. Einige behaupten, Ursache sei eine Flotte Ouezatamas. die hier just diesen Monat die Küste des Wüstenreiches erreichte. Andere bringen eine Flotte Waelskyas damit in Verbindung, die ebenfalls vor der Küste gesichtet worden sein soll. Und wieder andere verweisen auf mehrere Flotten Sapientia Virtus'. (Nur Spötter allerdings können behaupten, das, woran die Hengste und Stuten litten, seien die Spätfolgen der Orgien des vorletzten Mondes.) Wie auch immer, die Gelehrten stehen vor einem Rätsel, und nur die Schuster und die Abdecker haben Hochkonjunktur.

Kaum weniger merkwürdig als die Kunde aus Zamaran erscheint, was aus Jürak Brol bekannt wurde. Dort hatte Butanas Votinor charü bei Rogan Jenati den Magier Tanasonlik abgestellt, die Barbaren im Nordosten des Landes auf magische Weise in Schach zu halten. Die letzten Monde hatte Tanasonlik seine Aufgabe perfekt erfüllt. Um so größer das Erstaunen aller, als die Barbaren diesen Monat davonzogen, ohne daß irgendwer sie daran gehindert hätte. Die Abteilung Ponyreiter, welche den Barbaren zufällig in die Quere kam, hatte nicht die Spur einer Chance und ruht nun bleich und kalt und ziemlich unbeachtet auf dem Feld der Ehre. Am Monatsende standen die Barbaren, angezogen von der Aussicht auf leichte Beute, vor den Toren der reichen Küstenstadt Desemik Warmitan (was in der Sprache der Menschen so viel bedeutet wie 'östlicher Hafen') und sorgten dort unmittelbar vor dem Einnahmemond für Panik unter den Zwergen. Was aber war mit dem Zauberer geschehen? Als aufgebrachte Bauern zu seiner Unterkunft stürmten, fanden sie sein Zimmer verschlossen vor. Niemand antwortete. Schließlich brachen beherzte Kerle die Türe auf und fanden den jungen Zauberer über seinem Schreibtisch zusammengesunken. Tot. Das Ende eines dünnen, schwarzen Metallbolzens ragte aus seiner Stirn. Tanasonlik war gestorben, als er seinen täglichen Bericht an den Hof verfaßte. Mitten im Satz ("Die Barbaren rühren sich nicht. Habe alles unter Kon-") brach die Schrift ab. Die Gilde der Magier entsandte sofort eine Untersuchungskommission, alle Nachforschungen indes blieben ohne Ergebnis. Daß Türe und Fensterläden von innen fest verschlossen waren und nirgendwo sich Spuren gewaltsamen Eindringens zeigten, das machte die Sache nicht klarer. Nur eines scheint gewiß, wie der Chefermittler schließlich den verstörten Bauern versichern konnte: "Das waren keine Amateure. Die wußten, was sie taten, und sie hatten ein ganz bestimmtes festes Ziel. Ihr also, ihr habt da nichts zu befürchten und braucht Euch nicht beunruhigen. Wir haben alles unter Kontrolle."

In Toraq Kaa indes feierte man seinen neuen Herrscher: Xarxa ts Pja heißt er und ging die - im Vergleich zu anderen Reichen allerdings eher bescheidenen - Probleme gleich tatkräftig an. So beendete er die Expansion Forsenuks im Norden und drängte die - inzwischen schon in die Wüste vorgedrungenen - Gnome zum Rückzug. Zum Monatsende soll man sich mit den Gnomen geeinigt haben, was viele auch auf den Umstand zurückgeführt haben, daß in beiden Reichen die Todesgöttin KAA verehrt wird. Entschieden vor gingen die Echsen unter ihrem neuen Herrscher auch gegen eine Barbarenhorde, welche vom alten unbehelligt schon lange im Zentrum des Reiches ihr Unwesen treibt. Doch wie so mancher seiner Herrscherkollegen in den vergangenen Monaten unterschätzte auch Xarxa ts Pja die Größe dieser Horde. Und so kam es trotz der Bannung durch den Meistermagier Spnargh und einem Adepten zum Kampf. Das entsandte Kriegerheer indes schlug sich wacker. Sechs erschlagene Barbaren sollen auf eine gefallene Echse gekommen sein. Wäre der Kampf bei diesem Verhältnis auch zu gewinnen gewesen - der umsichtige Heerführer lies den Angriff jedoch abbrechen, bevor das Glück sich gegen die Echsen hätte wenden können.

Auch diesmal waren es wieder nicht die Nachbarreiche, die für die ungesunde Rotfärbung im Gesicht Divinatios verantwortlich zeichneten. Nein, es waren zunächst die Barbaren. Seitens Sapientia Virtus' machte man sich nicht die Mühe, den im Vormond begonnenen schleppenden Dialog mit den begriffsstutzigen Kriegern fortzusetzen. Und die tumben Barbaren hatten wohl auch nie richtig verstanden, was die Unterhändler des Reiches mit ihrem Gefasel von Verfassung und Rechten von ihnen eigentlich wollten. Was sie interessierte war Gold - oder die schön prächtig schimmernden Rüstungen und Waffen der Reiter des Reiches. Diesmal war es alleine die Bannung zweier Zauberer, die sie daran hinderte, sich auf eine vorbeiziehendes Reiterabteilung zu stürzen. Dummerweise aber vergaß die Zauberergarde Divinatios zugleich, den schon weit vorangeschrittenen Bau eines Kanals in der Nachbarschaft der Störenfriede mit magischen Wänden abzuschirmen. So lag, kaum daß die Kunde sich verbreitete, daß die Barbaren nun Kriegsbemalung trügen, die Baustelle auch schon verwaist da und wurde den Rest des Monats zur Beute der Bauern und Händler.

Daß wenig später weit im Süden eine voll beladene Flotte direkt in die Arme einer Piratenflotte segelte, war Pech. Die Räuber der See aber freuten sich nicht wenig, endlich mal auf einen Gegner getroffen zu sein, der nicht gleich reißaus nahm, sondern im Gegenteil von sich aus zum Angriff überging. Ein wahnwitziger Versuch war das. Kurze Zeit später konnten sich die Piraten über üppige Beute und zahlreiche neue Sklaven freuen... Tief im Süden schließlich gab es eine Begegnung mit den Gesängen einer Sirene - und dem üblichen Ergebnis. Bei all den mehr oder minder schweren Ärgernissen: Immerhin wurden auch neue Völker gesichtet. Sapientia Virtus dürfte inzwischen das Reich mit den umfassendsten Seekarten sein.

Zum Schluß noch eine Warnung:

Mit dem Ende des Lud bricht die Zeit KAAs an, und der Winter hält Einzug in das Land. Sterbliche, bedenkt Eure Kähne und Schiffe noch im Lud aus den Meeren und Seen des Eises zu entfernen, sollen sie nicht einfrieren und zu Spielzeugen der Eisgöttin werden!

Xa'am

 
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