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Das Fantasy-Briefspiel

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Candela PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Arne Stephan   
Montag, 16 Juli 2007

Candela

Spielleiter : Thomas Schmitz (Mönchengladbach)

Start des Segmentes : Jannuar 1989

Ende des Segmentes : August 1992

Ausgewertete Spielzüge : 21

Endauswertung : ja

Anzahl der Spieler (zu Beginn) : 19


Reiche / Herrscher:


Aitramaar / Iar-Timur ni Vratanach

Andrakon / Thanabur

Angmar / Morgoth

Arilon / 1.
Tonitrualis Lafnskjald

................2. Großkönig Aran Ellhallyn

Asgalon / 1. Wulfher, der Seedrache
..................2. Amphorus II.

Astrachan / Korin Magrath

Barrakan / Oberster Druide Tog Yarid

Doriat / 1. Arandar
................ 2. Kyrth von Carkan

Forseti / Tyr

Günes-Imperatory (1.) / Koron Aquantas
........= Gyldenreich (2.) / Hapathia

Hragenland / Ephrim Pagorr

Island / Lady Mairin

Kintyre / 1. Lord Keesha Taransay
...................2. Lord Angus III.

Nieven / Karkosh, der Grausame

Ramira / Atlos Mostir

Seeland / König Thorleif Erikson

Tell-el-Amarna / Echnaton

Tus´ma´as (1.) / Lord Ssann
.......= Kree (2.) / Lord Ploss

.......= Tzs´lo-vasyn (3.) / f´Gm Pz

Tyr Rawar (1.) / König Tolgar
........= Torgan Kreng (2.) / Dorak Eisenhammer


Noch in Zeiten des VFBS e.V. gestartet, machte Candela zahlreiche wichtige Veränderungen der WdG-Geschichte mit. So z.B. den Wechsel vom VFBS zum Münchner Imagine e.V. und den folgenden völligen Zusammenbruch der WdG-Organisation.

Das Segment wurde auch Zeuge zahlreicher Regeländerungen (z.B. die Erhöhung der Kosten eines ZC von 50.000 GS auf 75.000 GS) und in seiner Zeit wurden auch die ersten Versuche gestartet, eine neue Basisregel zu erstellen (die kläglich scheiterten).

Candela zeichnete sich u.a. durch gute Segmentsregeln, (meist) schnelle und saubere Auswertungen und ein ausführliches und spannend geschriebenes Spielgeschehen aus.

Entsprechend engagiert bei der Sache waren auch die Herrscher/Spieler, was sich in vergleichsweise wenigen Spielerwechseln zeigte und u.a. dazu führte, dass zu Segmentsende noch viele der verbliebenden 14 Reiche von den ursprünglichen Spielern geführt wurden.

Thomas musste das Segment einstellen, da er ein Jahr in China vor sich hatte und mehrere Herrscher eine einjährige Pause nicht mitgemacht hätten. Einziger Vorwurf an Thomas : einen SL-Wechsel lehnte er ohne wirklich überzeugende Argumente ab, obwohl es mehrere Interessenten für die Nachfolge gab.

Natürlich gab es aber eine vorbildliche Endauswertung und die Erfahrungen mit bzw. auf Candela standen u.a. Pate für viele Ideen und Regeln, die später auf Asgard eingeführt wurden und sind so auch (indirekt) verantwortlich für so manche Regel der heutigen TaD-Basisregeln.

Zum Abschluß folgt noch ein Auszug aus der Endauswertung :

27.07.92

Seit obigen Zeilen sind weitere drei Wochen ins Land gegangen. Jetzt, wo das Ende der Welt feststeht, habe ich natürlich auch keine große Lust mehr, mich damit zu beschäftigen. Dieses Schrei­ben aufzusetzen ist vergleichbar mit der Vorbereitung einer Beerdigung.

Soviel zu meiner Entschuldigung. Zum Schluß möchte ich noch kurz die wichtigsten Ereignisse des nicht mehr ausgewerteten Zuges auflisten. Dazu kommen dann vielleicht noch ein paar Worte zur Situation der Reiche. Beilegen werde ich ebenfalls die BCD-Bögen aller Reiche.

DAS SPIELGESCHEHEN SZ 21

ARILON konnte unter seinem Herrscher Aran Ellhalyn gegen das GYLDENREICH lediglich eine einzige Schlacht für sich entscheiden. Ca. 3000 Reiter gingen in Gefangenschaft, ein Reiterheer verging in magischem Feuer, ein 19000 K umfassendes Heer verlor 1000 Mann durch unsichtbare Heckenschützen (??). Im Osten fehlte es halt an Magiern. KINTYRE griff wieder vom Südwesten her an und ero­berte kampflos Gelände entlang des gemeinsamen Grenzflusses. Der Versuch Kintyres, die Wallanlagen jenseits des Flusses zu be­schießen, scheiterte am dichten magischen Nebel der Verteidiger.

Was Aran Ellhalyn nicht gewußt hat: Seit einigen Monaten schon ballt ISLAND seine Streitkräfte direkt an der Arilonschen Küste. Ca. 1200 Schiffe hätte diese Macht Ende des nächsten Mondes um-faßt. Darunter die 300 Schiffe umfassende Eliteflotte der Is­länder. Aus denen hätten sich alsbald 60.000 normale und 30.ooo Elitekrieger, einige tausend Reiter und 3000 Elitereiter ergos­sen, hätte entweder die TST und später wahrscheinlich auch die HST erobert und/oder die strategisch wichtigen Küstenstädte an der Landbrücke zum GYLDENREICH eingenommen und damit Arilons Truppen vom Nachschub abgeschnitten. Arilons wichtiger Verbün­deter, die Zwerge von FORSETI hätten ohnmächtig zuschauen müssen, standen ihnen doch für einen Gegenschlag kaum Schiffe zur Ver­fügung.

BARRAKAN hätte bald drei Städte eingenommen. Sein Sieg über diese Rüstorte Arlions ist nur eine Frage der Zeit. Gegen das Gyldenreich tat sich auch bei FORSETI kaum etwas. Zwei Zwergenheere wurden von Hyapathias Truppen geschlagen, ein weiteres per Magie an seiner Bewegung behindert. König Tyr hätte sich die Haare gerauft, standen doch sowohl seine als auch ARILONS Truppen nur drei Felder vor der feindlichen Hauptstadt. Arilons Heer wurde aufgerieben, Forsetig zog sich zurück, bevor es die HST in den Sichtbereich bekam.


Große Erfolge hatten die Zwerge von TORGAN KRENG zu verzeichnen. Altan Feuerbringer bezwang alle seine Herausforderer und stand am Monatsende an der Schwelle zum ZE .... In einer gewaltigen Schlacht vernichteten die Zwerge das gewaltige Heer ANDRAKONS und töteten seinen Helden. Leider blieb nicht viel von den Zwergen übrig.

DORIAT konnte mit einem Heer die Linien ASTRACHANS durchbrechen und gelangte bis vor die Hauptstadt der Elfen. Deren katastro­phale Außenpolitik - in deren Folge selbst ehemalige Verbündete sich in letzter Zeit Angriffsgedanken trugen - hätte zusammen mit den militärischen Fehlern der Vergangenheit - aber auch der Zukunft - bald das Ende des Elfenreiches bewirkt. Die Einnahme der Elfenminen durch AITRAMAAR gelang diesen Monat nicht, hätte aber in ein zwei Monaten geklappt. Was Astrachan den Drachen ent­gegenwarf, waren die letzten Kräfte in Norden.

TZS LA-VASYN mußte erleben, daß die vermeintliche Flucht KINTYRES eine Finte war. Die Hochländer kamen zurück und vernichteten erst­mal das Strandsäuberungsheer der Echsen. Die mußten außerdem erleben, daß Lord Angus III die Unterstützung der tatendurstigen Söldner von Yamashiro erreicht hatte. Die wüteten ganz doll und eroberten munter für ihre Auftraggeber.

HRAGENLAND verzeichnete einige Erfolge. So zerstörte es die letzte große Flotte der Echsen im Westen und nahm eine Küstenstadt kampflos ein. Eine im Bergland gelegene Stadt wäre dem Seevolk wahrscheinlich im nächsten Vierteljahr auch noch in die Hände gefallen. Den Echsen wiederum gelang es mittels eines magischen Gegenstandes, ein Kriegerheer tief ins Reichsgebiet der Hragenländer zu telepor-tieren. Dort verlor man zwar mehrere Schlachten, konnte aber über 7000 Krieger des Feindes gefangen nehmen, die nach ihrem Überlaufen dann die unverteidigte Mine und eine danebengelegene Gebirgsstadt erobert hätten.

Der Pirat versprach für den Folgemonat, endlich aktiv zu wer­den. Wo, das ging aus seinen Zugfolien aber noch nicht hervor.

Gegen Monatsende erhob sich ein großer Sturm. Die, die nicht starben, erblickten, wie sich das Antlitz der Welt veränderte. Es wurde heiß. Das Eis schmolz, ehemals fruchtbares Land wurde zu Wüste. Wo aber schon Wüste gewesen war, erstarb jegliches Leben. Neue Länder erhoben sich aus dem Wasser, während ande­re - wie das ehemalige Arilon - versanken. Die Königreiche wa­ren längst nicht mehr, sie vergingen in Schutt und Asche. Es brach die Zeit des großen Vergessens an, von der in den Sagen der Alten früher die Rede gewesen war. Nacht senkte sich über die Welt,und so enden alle Aufzeichnungen in Düsternis.

 
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