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Tir an Dhia
Das Fantasy-Briefspiel

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Geschrieben von Administrator   
Sonntag, 15 Juli 2007
Götterbote von Asgard
Asgard

Spielleiter : 1. Arne Stephan (Kiel) – bis Zug 19/20
.......................2. Werner Achilles (Darmstadt) – bis Zug 32


Start des Segmentes : August 1991

Ende des Segmentes : Jannuar 2001

Ausgewertete Spielzüge : 32

Endauswertung : ja

Anzahl der Spieler (zu Beginn) : 20


Reiche / Herrscher:

Aragan / 1. Herzog Garlawynd Parl
..................2. Präsident Mon

Aramda / 1. Rashima Sternenauge
...................2. Malinda Nebellicht

Canura / 1. Akashi No Kiohu No urangiri
.................2. Voitilla

Dal / “Dala Sansafata” Suldur

DIVA / Ratsherr Silk von den Cal´Atai

Dschirijachad / 1. Benach ak Dschirija
..............................2. Taliban ak Dschirija

Gwaihir / 1. „Algwair“ Amalryc Feuerwind
...................2. Sylvana Wolfsblut
...................3. Dorgrist Wolfsblut

Hru-n-chtah / Königin Senchilla

Jodocus Rhebroik / Rubinstein Nordringer

Jotunheim / Thorwald Sturmhaar

Kantaror / „Than“ Farwethar con Gar´weth

Lan Shu Chih Wu / Tzu Shiu Ching

Myra / Oberster Kriegsfürst Anton-Re Assur

New Avalon / Protektor Meos

Plutonien / Hohepriester Belphegor

Rashnagar / Fürst Valiros

Seragon / Großfürst Azaghal

Timelorn / Tom Bombadil

Toora Chem / 1. Großmogul Quedir Mabal
..........................2. Olmologl

Ty´Nor / 1. “Re´Chod” Xy´Reyl
...................2. Miguel dy Delac
...................3. Erzherzog vom Höhlenstein

Vyndessa / König Valedor Cornelian

Xhorxys / 1.”Ebbw” Llanfair Caereinion
....................2. Jestrias Thary
....................3. Schattenfürst Hymn Gwydion

Ein sehr erfolgreiches Segment, das u.a. ein Beispiel für einen wirklich gelungenen SL-Wechsel ist. Nach verschiedenen gescheiterten Versuchen mit anderen Kandidaten übernahm ein Spieler (Werner) das Amt und führte das Segment über lange Zeit sehr erfolgreich weiter. Durch die lange Pause vor dem Wechsel, die hohe Spielerzahl und sehr komplexe Züge und dadurch bedingt die z.T. überlange Auswertungsdauer waren im späteren Spielverlauf im Schnitt nur noch etwa 2 - 3 Züge im Jahr möglich.

Diese lange Auswertungsdauer und die schrumpfende Zahl der Reiche bewirkten schließlich ein langsames Einschlafen des Kulturgeschehens, der Diplomatie und auch des Kriegsgeschehens. Werner beendete also schweren Herzens nach dem 32. Zug (!) das Segment mit einer vorbildhaften Endauswertung.

Zahlreiche Spieler die als Anfänger auf Asgard begannen oder von anderen Segmenten hierher wechselten wurden später selbst zu SLs. So z.B. Henning Poehl (Dal), Marc-Hendrik Bremer (Aragan), Bernd Blecha (Aramda), Mercedes Burzynski (Lan Shu Chih Wu), Roland Bennek (Gwaihir) und natürlich Werner Achilles (Xhorxys). Die Segmentsregeln Asgards wurden so zum Vorbild für die Segmentsregeln vieler anderer Segmente und nicht zuletzt ist auch die aktuelle Basisregel nachhaltig von den Segmentsregeln Asgards beeinflußt.


Für Interessierte folgen noch eine Segmentskarte mit Wasser/Land-Einteilung und den Reichsgebieten vom Zug 22, das Spielgeschehen vom Zug 4 und zum Abschluß ein längerer Auszug aus der Endauswertung.



Das Spielgeschehen vom Zug 4 :


Gruß Euch, Ihr Herrscherinnen und Herrscher  !

Auf Asgard schreiben wir den Hawar 525 n.C. - ein neues Jahr ist angebrochen. Noch herrscht tiefster Winter und der Schnee liegt hoch in den kalten Gegenden, während in den endlosen Wäldern und Steppen der gemäßigten Breiten ein beständiger Regen die Landschaft in eine Schlammwüste verwandelt. Ein denkbar ungeeigneter Zeitpunkt für einen Feldzug, sollte man meinen. Betrachtet man aber all die Schlachten und Scharmützel, die Truppenaufmärsche, die geheimen Kriegsvorbereitungen und nicht zuletzt die rege Spionagetätigkeit, so müssen einem Zweifel kommen. Das Jahr verspricht ereignisreich zu werden.

 

Das Spielgeschehen

Der Agul des nun verblichenen Jahres 524 n.C. war - obwohl es erst wenige große Kämpfe gab - ein recht ereignisreicher Mond. Viele der interessantesten Entwicklungen können hier nicht wiedergegeben werden, da es die geheimen Planungen vieler Herrscher stören würde, doch es bleibt genug zu berichten über.

Benach ak Dschirija von Dschirijachad baute fleißig weiter an seinen Befestigungen wider die zwergische Gefahr und wurde völlig überrascht, als der Angriff dann aus der Luft kam. Diva eroberte mehrere Gemarken im Grenzbereich zwischen den Wüstenkriegern und ihren Nachbarn aus Vyndessa und kümmerte sich dabei wenig um die bestehenden Besitzverhältnisse. Daß die fliegende Stadt dabei direkt auf einem Reiterheer Dschirijachads landete und dieses ohne große Mühe niedermachte, mag Silk von den Cal'Atai als besonders gelungenen Scherz betrachtet haben. Auch Valedor Cornelians Truppen vertraten ihre Interessen an bislang neutralen Gemarken recht aggressiv und machten Jagd auf alles, was da Turbane trug. Mehrere tausend Wüstenkrieger wurden bei den Gefechten getötet oder gefangen genommen und wie die Krieger Divas stehen jetzt auch die Mannen aus Vyndessa direkt neben einer gerade entdeckten Mine Dschirijachads ... !

Seragon hatte hingegen Wichtigeres zu tun, als sich um den aufmüpfigen Benach ak Dschirija zu kümmern. An allen Ecken und Enden des weit ausgedehnten Reiches begann sich der Wider stand der Chaosgegner zu formieren und ganze Tausendschaften von Zwergenkriegern mußte Azaghal von den Soldlisten streichen.

Quedir Mabal von Toora Chem befahl gleich eine Großoffensive und konnte tatsächlich ein Heer Azaghals gefangennehmen und zwei Gemarken von der Terrorherrschaft des Chaosreiches befreien. Jetzt allerdings sieht er sich Auge in Auge mit einem von Azaghal persönlich geführten Heer - ob er die direkte Konfrontation wagen wird, ist nicht nur in seiner Hauptstadt Bugoom das Thema an den Stammtischen.

Auch der lästige Sumpfkriecher konnte Azaghals Pläne wieder mal vereiteln. Nachdem der Zwergenmagier Scatha beim Versuch das Untier zu zähmen kläglich gescheitert war, machte dieses eine größere Menge von Fußtruppen bis auf den letzten Mann nieder. Die größten Verluste mußte Seragon aber beim Angriff auf eine Küstenstadt Vyndessas hinnehmen. Valedor Cornelian hatte wohl mit einem Angriff gerechnet und zog Truppen aus allen Himmelsrichtungen zum Schutz der Stadt zusammen. Er selbst traf per Schiff in dem bedrohten Rüstort ein - an der Spitze seiner persönlichen Leibgarde - und wurde von der versammelten Streitmacht begeistert begrüßt.

Kaum hatte er aber mit einer kämpferischen Rede begonnen, als die aufgestellten Wachen auch schon das Nahen einer gewaltigen Streitmacht meldeten. Wenig später begann der Boden unter dem Gleichschritt tausender, in schwarze Panzer gekleideter Zwergenkrieger zu vibrieren und lähmendes Entsetzen breitete sich unter den Verteidigern aus. Als die Chaosdiener dann - einen Kriegsruf ausstoßend - zum Sturm auf die bescheidenen Verteidigungsanlagen ansetzten, war das Heer einer Panik nahe.

In diesem Moment aber gab Valedor Cornelian seinen unerschrockenen Elitekriegern den Befehl zum Ausfall und ohne Zögern warfen sich diese dem Feind entgegen. Das entstehende Gemetzel war unbeschreiblich und hielt bis zum Abend an. Stück für Stück wurden die tapferen Kämpfer zur Stadt zurückgetrieben und bei Anbruch der Nacht verteidigten die letzten Überlebenden bereits die aufgebrochenen Stadttore, als den Zwergen plötzlich frische Truppen in den Rücken  fielen. Valedor Cornelian war es gelungen, die in Panik verstreute Hauptstreitmacht seines Heeres wieder zu sammeln und die Zwerge heimlich zu umgehen!

Mit diesem Schachzug war die Schlacht entschieden und die zahlenmäßig überlegenen Truppen Vyndessas machten die eingekreisten Chaoskrieger nach und nach nieder. Bis zum Morgen dauerte das blutige Schauspiel und als die Sonne über dem Schlachtfeld aufging war von den Bartträgern keiner mehr am Leben. Aber auch unter den Streitern der Ordnung hatte der Tod furchtbare Ernte gehalten. Die gesamte Garde und mehr als die Hälfte der übrigen Krieger hatten ihr Leben für die Freiheit gegeben und Valedor Cornelian muß sich nun fragen, wie viele solcher "Siege" er sich noch leisten kann!?

Um  das   Unglück  voll   zu  machen,  verlor  Seragon auch noch mehrere  Zauberduelle   gegen Hru-n-chtah, Vyndessa und Ty'Nor, wobei der neue Herrscher des Echsenreiches, Miguel dy   Delac, sogar einen magischen Gegenstand erbeuten konnte.

Ein paar Erfolge gab es für Azaghal aber auch. So konnte er Kämpfe gegen Hru-n-chtah, New Avalon und Aramda zum Teil ohne eigene Verluste gewinnen. Die von den Amazonen im letzten Mond gefundene Mine fiel ebenso an Seragon, wie eine strategisch wichtige Stadt an der Grenze zu Senchillas Wüstenreich. Schließlich entdeckten die Zwerge sogar gleich zwei Minen auf eigenem Gebiet - beide leider in direkter Grenznähe!

New Avalons Herrscher Meos konnte im Gegensatz zu Azaghal mehr Erfolge als Niederlagen melden. Die chaotische Tempelstadt Pan Tang fiel kampflos an seine Krieger, nachdem er selbst und einer seiner Jungmagier die gesamte Tempelgarde gebannt hatten. Eine freie Festung konnte man mit Hilfe kostbarer Geschenke zum Anschluß an das Reich bewegen und mit den störenden Zentauren wurden erste Verhandlungen geführt. Da konnten auch ein paar verlorene Gefechte gegen die Zwerge und Flotten Lan Shu Chih Wus und Ty'Nors die gute Laune von Meos nicht mehr stören.

In Lan Shu Chih Wu hatte Tzu Shiu Ching offensichtlich einen Anfall von Führungsschwäche - oder hatte sie einfach zu viel blauen Lotus geraucht? Auf jeden Fall kamen tausende ihrer Reiter und Krieger in sinnlosen Gewaltmärschen ums Leben oder starben, weil sie in menschenunwürdiger Art und Weise auf Transportflotten zusammengepfercht wurden! Damit nicht genug, verschwanden zwei voll beladene Flotten spurlos in der Nähe einer Insel - im Blumenreich flüstert man bereits von Abdankung!

In Dal hielten sich Erfolg und Nichterfolg die ungefähr Waage. Mit Hilfe eines magischen Gegenstandes gelang es dem Jungmagier Bigor, einen ausgewachsenen Seedrachen zu zähmen! Suldurs Hofzauberer Calvin hatte da weniger Glück. Dieser richtete seinen Bannstrahl auf einen magischen Nebel und wurde prompt vom Oberpriester der durch den Nebel getarnten Tempelstadt in die Dimensionen geschleudert. Auch das anlandene Kriegerheer hatte gegen die Tempelgarde keine Chance und wurde aufgerieben.

Rashnagar hatte es ebenfalls mit einem Seedrachen zu tun - nur versuchte man diesen nicht zu zähmen. Statt dessen befahl Valiros, mit Hilfe fast der gesamten Flotte das Ungeheuer zu erlegen und im Naturkundemuseum der Hauptstadt auszustellen.

Natürlich hatte der Seedrache keine Lust, als ausgestopftes Präparat zu enden und wehrte sich nach Leibeskräften. Vom Kampf kann hier nicht viel berichtet werden, denn selbst der Götter Augen konnten das Chaos von Schaum, Holz, Stahl und Fleisch nicht durchdringen. Am Ende zweier langer Tage gelang es jedoch Istvan Di'Vega, dem ermüdeten Giganten mit seiner Lanzeden Garaus zu machen. Freilich war zu diesem Zeitpunkt von der Flotte nicht mehr viel übrig. Gerade noch drei halbe Wracks hielten sich mühsam an der Wasseroberfläche und Valiros hat jetzt zwar einen Helden,  aber dafür kaum mehr etwas,   was   man  Flotte  nennen  könnte!

Vor der Küste Rashnagars kam es zu einem anderen denkwürdigen Ereignis. Mehrere Flotten aus Xhorxys, Plutonien, Dal und Jotunheim behinderten sich gegenseitig so unglücklich, daß es keine von ihnen schaffte, die geplante Eroberung einer kleinen Insel erfolgreich durchzuführen. Die Folge : die Insel ist noch immer selbstständig und der Kreis der Interessenten hat sich deutlich vergrößert!

In Plutonien schließlich versuchte man, mit Hilfe zweier großer Kriegerheere einen Heiligen Ort einzunehmen. Allerdings hatte Belphegors Stab die Stärke der Verteidiger wohl deutlich unterschätzt, so daß die Fanatiker eine herbe Niederlage einstecken mußten. An anderer Stelle griff Plutoniens vereinte Magiergilde unter Belphegors persönlicher Führung eine in magischen Nebel gehüllte Burg an. Der erfahrene Gegner konnte überzeugend geschlagen werden und verschwand in die Dimensionen, doch brachte das Duell den Siegern nicht eine neue Erfahrung. Als Ausgleich dafür, kann sich Belphegor aber über ein mächtiges magisches Artefakt freuen, das im Duell erbeutet wurde. Wie es scheint, stammt es vom legendären Erz- und Großmeister Mumpitz persönlich!

Die lichten Nachbarn aus Aragan versuchten, die Ablenkung der plutonischen Magier zu nutzen und eine strategisch wichtige Grenzstadt im Handstreich zu nehmen. Obwohl aber ein Teil der Plutonier im Bannstrahl der araganschen Zauberer erstarrte, war der Rest kampfkräftig genug, die anlandenen Truppen Garlawynd Paris deutlich zurückzuschlagen!

Nun, es gäbe natürlich noch mehr zu berichten, doch andere Aufgaben harren der Aufmerksamkeit meiner göttlichen Person und dulden keinen Aufschub mehr - so gehabt euch denn wohl!

 


- Auszug aus dem letzen GB -


Was findet Ihr noch in diesem letzten Götterboten? Nun, zur Erbauung habe ich einige Sonderregeln von Fabelwesen und Sonderfunktionen mit veröffentlicht - vielleicht findet Ihr da ja noch ein paar Antworten oder interessante Details, nach dem Motto - was sie schon immer wissen wollten, aber sich nie zu fragen getraut haben ...


Ja, und dann noch die ganz subjektive Einschätzung der Götter ....


Der erste Gott

Arne gebührt als geistiger Vater Asgards unser aller Lob und Dank. Er hat eine wirklich schöne, komplexe und interessante Welt geschaffen und uns souverän durch die ersten 19 Spielzüge begleitet.



Die Landkarte

Insgesamt sehr gelungen - zwei Abstriche: Jodocus Rhebroik hatte auf seinen Inseln einen zu schwachen Stand und die Eisreiche lagen etwas zu weit abseits. Trotzdem konnte jeder überall vorbeischauen, wenn er denn wollte.


Aramda

Die Amazonen waren nicht vom Glück verfolgt. Gegen Diva und Myra verlor man gewaltige Schlachten, von denen man sich bis zuletzt kaum erholte. Dank der guten Diplomatie blieben die anderen Nachbarn jedoch ruhig.


Rashnagar

Ja, wohl der Senkrechtstarter unter allen Reichen in den ersten Monaten. Hielt sich aber getreu an die göttlichen Vorgaben und bekämpfte so tapfer das Chaos. Zunächst als Made im Speck, begannen die Gelder in den späteren Zügen aber zu versiegen. Diva war wohl schuld, stiegen doch immer mehr Reiche auf die fliegenden Transporter um. Der Tuberkel wurde nur noch sparsam genutzt. Im Kampf gegen Seragons Hauptstadt erlangte der Händlerfürst Unsterblichkeit. Das schütze ihn jedoch nicht vor dem Verrat durch die Piraten, die den Tuberkel an sich nahmen und so den Verfall zur Bedeutungslosigkeit begründeten.


Dal - Dalachad

Eines der kulturtreuesten Reiche. Mit jeder Faser hielten sich die Echsen an die Lehren des großen Quax und ernteten so die Sympathien der Götter. Im Kampf gegen das Chaos konnte Dal so große Erfolge erzielen. Die Opfer waren indes stets groß und es glich wohl einem Wunder, dass die unbewachten Städte im Kernreich keine Besucher anlockten. Selbst die Hauptstadt blieb lange unbewacht und die wenigen Zauberer stellten wohl auch für niemanden eine Bedrohung dar - die Risikofreude war bewundernswert und ließ Dal wachsen und gedeihen ein Koloss auf tönernen Füßen!



DIVA (Das Imperium von Asgard)

Eine umstrittene Sonderfunktion mit extrem starken Regeln - dank der umsichtigen Spielweise Silks aber auf alle Fälle eine Bereicherung der Welt. Ein Pirat, wie er im Buche steht. Ist durch seine vielen Minen zu großen Reichtum gekommen und auch die finanzielle Förderung zahlreicher Herrscher sorgte für enormen Machtzuwachs. In den letzten Monaten flossen regelmäßig mehrere Hunderttausende von Goldstücken (insbesondere an Transportgebühren) jeden Monat in die Reichskassen Divas - womit die Urreiche den selben Fehler wie bei Rashnagar begingen - Diva, das einzige Ordnungsreich, dessen Position wohl unanfechtbar war.


Aragan

Ja, einer der Aufsteiger in den letzten Zügen. Durch eine umfangreiche und wirklich sehr schöne Kultur gestützt ist das Eisreich in den letzten Monaten über sich hinaus gewachsen. Durch eine Finte erwischte man Kantaror auf dem falschen Fuß und warf es somit binnen weniger Monate ohne große Verluste auf den Boden. Der Streit mit Xhorxys kam indes nicht mehr aus den Geplänkelschuhen hinaus. Ob es zu einem ernsthaften Krieg gekommen wäre bleibt offen, denn die beiden Reiche lagen doch sehr weit auseinander und so wäre die Unterstützung einer Sonderfunktion von Nöten gewesen - Diva soll indes aber nicht gut auf die Elben zu sprechen gewesen sein, eine Neuauflage der Invasion von Xhorxys wäre also denkbar gewesen.


Hru-n-chtah

Der ruhende Pol im Herzen Asgards. Ein verlässlicher Partner für alle Verbündeten, aber auch keine große Gefahr für Gegner. Die um Ausgleich bemühte Herrscherin umschiffte souverän alle diplomatischen Klippen und brachte ihr dürres Reich zu beträchtlicher Blüte verschmerzte aber nie, dass in Dschirijachad andere über die Wüste herrschten.


Jotunheim

Ja, die Riesen machten als Pirat keine große Nummer - setzten aber durch kleine gezielte Aktionen Glanzlichter. Da wären die gelungene mehrmaliger Versenkung der kantarorschen Kriegergarde und natürlich der Raub des Tuberkel zu nennen. Der Tuberkel befand sich zum Schluss in der Hand eines Helden an Bord eines fliegenden Dorfes von Jotunheim. Ziel waren die Feuerinseln, auf denen der Tuberkel den Göttern geopfert werden sollte. Die Götter hätten diese Aufmerksamkeit wahrscheinlich mit einem großen, sehr großen Geschenk bedacht.


Timelorn

Das Eisreich machte kaum von sich Reden, war jedoch dabei mit Mann und Maus auf Divas Flotten einzuschiffen. Das Ziel mag wohl Myra gewesen sein, von dort wäre aber wohl kein Eismann zurückgekommen!


New Avalon

Nach einem anfänglichen Schleuderkurs brachte man das Reich doch noch auf geraden Kurs - der Fall Lan Schu Chi Wus legte dafür die Grundlage. So schnitten sich die Avaloner ein Stück vom Blumenreich ab, kassierten die Tempelstadt Seragons, brachen den Vertrag mit Canura und zeigten damit eine klar aufsteigende Kurve. Zuletzt verhandelte man mit Diva - wo es hingehen sollte bleibt unklar, war es Myra?


Myra

Nachdem Seragon und Canura nicht so recht zünden wollten, war es Myra, dass die ganze Welt in Atem hielt. Mit der Vereinnahmung Toora Chems und Gwaihirs hielt Myra alle Schlüssel der Macht in seiner Hand. Nach Einschätzung der Götter hätten es die Ordnungsreiche nicht mehr geschafft Myra zu bezwingen. Mit den Flugeinheiten aus Gwaihir besaß Myra zu große Macht. Durch seinen Transporter und seine Magier konnte diesem Chaosreich niemand trotzen. Auf der Abschussliste Myras sollen Aramda und Timelorn ganz oben gestanden haben - wie schnell die Eroberer aus dem Eisreich wohl wieder umgekehrt wären? Durch die Prophetenausbildung hatten die Götter der Ordnung ihren Dienern noch einmal eine Chance gegeben, das Chaos zu bezwingen. Diese Chance war jedoch schon am Anfang gescheitert, da sich zu wenig Zauberer der Ausbildung stellten. So blieben die fünf Verse der großen Prophezeiung ungedeutet.


Toora Chem

Hatte durch ungeschickte Diplomatie zu leiden und wurde so Opfer Myras. An der Seite Myras wäre man in den nächsten Monaten sicher zum Bauernopfer der Chaoten geworden. Das Dschungelreich wäre nicht zu halten gewesen und bildete für Myra den perfekten Platz um Ordnungsreiche zu binden. Myra hätte davon trotz des Verlustes seiner Vasallenrepublik sicher profitiert.


Vyndessa

Lange Zeit das größte und reichste Urreich. Hielt sich aus allen Streitigkeiten heraus und versuchte den Konflikt mit Canura einfach auszusitzen. Die Methode ging lange auf, zuletzt rannte man sich an der Festung Canuras jedoch den Schädel blutig. Das kostete Kraft, änderte aber nichts daran, dass Vyndessa im sicheren Sattel saß - dank eines umsichtigen und vorsichtigen Herrschers.


Xhorxys

Schauplatz großer Kriege und sicher kein friedfertiger Staat. Brachte es aber zu einigen beachtlichen Erfolgen - darunter die Abwehr der großen Invasion durch Diva, Jodocus Rhebroik und Gwaihir und zuletzt den Sieg über das zu Gwaihir gehörende Jodocus Rhebroik. Tat sich besonders durch sein magische Potential hervor, wenn auch der ZE-Herrscher zuletzt nur selten eingesetzt wurde.


Ty'Nor

Das Dunkelreich im Norden blieb lange passiv. Der letzte Herrscher nutze die Gelegenheit, um seine Führerfähigkeiten zu testen und befahl seiner großen und durch zahlreiche magische Gegenstände gestärkten Gilde den Marsch ins Landesinnere des Dalachads - die Ruhe sollte also bald ein Ende haben.


Magie

Asgard war besonders durch seine vielfältigen magischen Seiten geprägt. Dazu zählten die vielen mit sehr viel Fantasie von Arne entwickelten und zusammengetragenen magischen Gegenstände, ebenso wie die vielen Fabelwesen und der legendäre Konvent. Von Anfang an legten die Reiche viel Wert auf eine mächtige Gilde. Myra und Xhorxys taten sich diesbezüglich besonders hervor. So stellten sie gemeinsam mit Canura und Rahnagar auch die mächtigsten Magier. Den Wert und die Macht eines ZE-Herrschers lernten diese Reiche schnell zu schätzen.



Fazit

Der Widerstand gegen Myra formierte sich, allerdings zu spät. Die Chaoten wären nicht mehr zu packen gewesen. Mit jedem Angriff wären die Chaoten gewachsen (doppelte Kampfeinnahmen), parallel hätten sie die unbewachten Heimatländer der Invasoren geplündert. Mit jedem zerstörten Tempel wären die Chaoten ihrem Endziel näher gekommen - der Weltherrschaft.


Was kann man Junggöttern raten?

Asgard hat schon einigen Welten als Vorbild gedient und dies sicher zurecht. Bei neuen Welten sollte jedoch auf alle Fälle darauf geachtet werden, dass die Sonderfunktionen nicht zu starke Regeln erhalten. Die Korrekturen bei den Händlern und den Luftpiraten zeigen, dass Sonderfunktionen oftmals zu stark sind. Insbesondere die Notwendigkeit von fliegenden Sonderfunktionen sollte in jedem Fall überdacht werden.


 
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